Das besondere Buch

Wein und Haschisch von Charles Baudelaire

Charles hat noch was anderes außer die „Blumen des Bösen“ geschrieben? Ja, diese Essays, die Manesse in einen wunderschönen Band mit edlem weinroten Velours und goldener Prägung gepackt hat. Sehr amüsant (wenn man die Sprache mag und nicht gerade auf modernen Bestsellerpfaden wandelt) und sehr sinnlich (Umschlag und so).
Und sonst noch? Der gute Charles, Bohemien des 19. Jahrhunderts, gescheiterter Dandy, Literatursalonbesucher und als einer der bedeutendsten französischen Lyriker Wegbereiter er Moderne in Europa hat Edgar Allan Poe übersetzt und sollte damit fast Grund genug sein, ausreichend Französisch zu lernen …

Klappentext (Quelle: Manesse)

„Wer nur Wasser trinkt, hat vor seinen Mitmenschen etwas zu verbergen.“
Charles Baudelaire einmal nicht als düster-brillanter Lyriker, sondern als geistreicher Essayist. Beschwingt erteilt er Ratschläge, wo und wie man seinen Rausch finden kann – in der Musik, in der Liebe, ein einem guten Buch oder mithilfe von Drogen. In dieser Zusammenstellung neu übersetzter Essays begegnet uns der feinsinnige Ästhet als ironischer Lebenskünstler und wortmächtiger Protagonist der Pariser Boheme.
150. Todestag am 31. August 2017
Wer Charles Baudelaire ausschließlich als Verfasser der dunkel-brillanten Gedichte aus «Die Blumen des Bösen» kennt, lässt sich ein wahres Lesevergnügen entgehen. In seinen geist- und pointenreichen Essays vergleicht Baudelaire die unterschiedlichen – und nicht gleichermaßen empfehlenswerten – Wirkungen von Wein und Haschisch, gibt jungen Schriftstellerkollegen Tipps zum Umgang mit Gläubigern, schildert seine Begeisterung nach der ersten Aufführung einer Wagner-Oper in Paris oder erteilt Ratschläge, wie man das Glück in der Liebe finden kann. In dieser exklusiven Zusammenstellung in Neuübersetzung begegnet uns der feinsinnige Ästhet als ironischer Lebenskünstler, als hellsichtiger Literaturkritiker und als wortmächtiger Protagonist der Pariser Boheme. Gebunden in dunkelroten Samt mit Glanzfolienprägung, ist der Band zudem ein bibliophiler Hingucker.
»Ein wunderbares Buch … Baudelaire erzählt hier sehr geistreich von der Apologie des Weines, der Literatur, von dem Rausch, den wir durch die Musik erhalten können.«
3sat, buchzeit, Barbara Vinken (25.06.2017)

Infos

Charles Baudelaire
Wein und Haschisch
Aus dem Französischen von Melanie Walz 
Mit Nachwort von Tilman Krause 
Gebundenes Buch, 224 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2430-4

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