Hörbuch Sachbuch

Couchsurfing in Russland, ein Hörbuch

Über 7 Stunden Hörzeit, das ist eine Menge, das hört man selten im Stück an, deshalb dann eher in Stücken. Und das funktioniert ganz gut, wie auch in den Büchern von Orth. Man kann sich einfach die Stadt oder das Reiseziel aussuchen, die passen und reinhören.

Witzig ist die Mischung aus Architektur- und Interieur-Beschreibung, durch die verschiedenen Gastgeber lernt man Häuser und Wohnungen, ja ganze Wohngegenden kennen. Auf der anderen Seite gibt es dann aber noch die anderen Leute, die dem Autoren über den Weg laufen, die er kontaktiert hat, um sich deren Lieblingsplätze kennenzulernen oder sich mit ihnen über die Kultur zu unterhalten.

Ich erkenne das Russland, von dem ich gehört habe – schließlich lebe ich in Ostdeutschland, habe selbst 6 Jahre Russisch gelernt, schon einige Russen privat und als Kollegen erlebt, insofern ist es manchmal nicht wirklich überraschend, was Orth erzählt. Trotzdem hört man gerne rein: Orth ist ein guter Journalist, schafft es, spannend zu erzählen, immer wieder witzige oder erstaunliche Details einfließen zu lassen. Am Ende wird man wirklich fast zum Putinversteher – warum, findet es selbst heraus 😉

Klappentext (Quelle: Randomhouse): Eine Reise in russische Wohnzimmer

Das Dorf einer Weltuntergangssekte in Sibirien, eine Diamantenmine in Jakutien, eine Hippie-Villa auf der Krim: Es sind Orte wie diese, an denen Bestsellerautor Stephan Orth nach dem wahren Russland sucht, jenseits von Propaganda und Nachrichten. Auf seiner Reise von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein persönliches Bild dieses riesigen Landes, das derzeit ein zweifelhaftes Comeback auf der weltpolitischen Bühne feiert. Und gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist.

Gelesen von Shenja Lacher, Laufzeit: 7h 33

InfosCouchsurfing in Russland

Stephan Orth
Couchsurfing in Russland – Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde
Ungekürzte Lesung mit Shenja Lacher
Hörbuch Download, Laufzeit: 453 Minuten
ISBN: 978-3-8445-2626-4
Verlag: der Hörverlag

 


Beitragsbild: Ilia Schelkanov

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